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Sonntag, 18. Mai 2014

Rezension...Lost Girl. Im Schatten der Anderen von Sangu Mandanna

Die Autorin:

Die indische Jugendbuchautorin Sangu Mandanna wurde in Bangalore geboren und verfasste ihre erste Geschichte im Alter von vier Jahren, nachdem sie von einem Elefanten gejagt wurde. Nachdem sie mit 19 nach England ausgewandert war, schloss sie drei Jahre später mit 22 ihr Studium im britischen Lancaster ab. Während ihrer Studienzeit lernte Sangu Mandanna ihren heutigen Ehemann kennen und lebt noch heute zusammen mit ihm und dem gemeinsamen Sohn in Lancaster. Als Inspiration für ihren Debütroman "The Lost Girl", der im August 2012 in Deutschland mit dem Titel "Lost Girl. Im Schatten der Anderen" erscheint, diente ihr der Roman "Frankenstein".

Inhalt:

Die Eltern der Anderen haben ihre Erschaffung in Auftrag gegeben. Die Andere ist das Original, sie ist die Kopie. Alles, was sie tut, hängt von der Anderen ab. Und wenn sie sich nicht an die Regeln hält, ist ihr Leben in Gefahr. Weitere Produktinformationen: Amarras Eltern lieben ihre Tochter so sehr, dass sie eine Doppelgängerin erschaffen lassen. Sie wächst abgeschottet von der Außenwelt auf und hat nur eine Bestimmung: die echte Amarra im Todesfall zu ersetzen. Darum muss sie wissen, was Amarra weiß; essen, was Amarra isst; lesen, was Amarra liest. Und obwohl sie nur lieben darf, wen Amarra liebt, verliebt sie sich Sean, einen ihrer Betreuer - ein lebensgefährlicher Verstoß gegen die Spielregeln eines grausamen Experiments.

Daten im Überblick:

Gebundene Ausgabe:
Autor: Sangu Mandanna
Originaltitel: The Lost Girl
Erschienen: 2012
Verlag: Ravensburger Buchverlag
Seiten: 448
Preis: 16,99€












Eigene Meinung:

Amarras Eltern lieben ihre Tochter so sehr, dass sie ein Echo ihrer Tochter erschaffen lassen haben. Dieses Mädchen ist äußerlich eine perfekte Kopie von Amarra, sie soll sprechen wie Amarra, alles lesen und essen wie Amarra und sich wie sie anziehen. Sie soll dieselben Personen lieben, Menschen die sie nie in ihrem Leben getroffen hat, damit sie nach dem Tod von Amarra an ihre Stelle treten kann. Sie ist ein Wesen ohne Rechte, erschaffen von Meistern, unnatürlich. Macht sie einen Fehler kann sie jederzeit abgeschaltet werden.

„Lost Girl“ ist eine Dystopie die sich mit einem dem Klonen ähnlichen Verfahren beschäftigt und dadurch ein sehr spannendes Gedankenexperiment darstellt. Durch Amarra bekommt man viele Informationen über die Aufgabe der Echos und den Regeln denen sie unterliegen. So dürfen sie sich keinen eigenen Namen geben, die Stadt in der sie leben nicht verlassen und nicht flüchten. Ansonsten können die Meister Amarra sofort den Prozess machen und sie töten. Amarra ist sich dieser Situation immer bewusst. Trotzdem versucht sie so viele Freiheiten wie möglich bei ihren Vormunden zu erkämpfen. Denn egal was alle Umstehenden glauben: Das Mädchen, dass sich schon immer einen Namen gewünscht hat, hat Gefühle und die Seele der „echten“ Amarra wird nach ihrem Tod nie in ihrem Körper leben.

Diese Kämpfernatur ist etwas was ich sehr an Protagonisten schätze. Dabei ist Amarra aber auch nicht naiv, sondern versucht ihre Aufgabe zu erfüllen, da dies ihre einzige Chance auf Leben ist. Die ständige Angst vor Fehlern, vor dem Ausgelöscht werden, davor das andere Menschen sie als Echo erkennen, ist immer fühlbar.
 
Ich habe sehr mit ihr mitgelitten, allerdings zauberte die zarte Liebe zwischen der Protagonistin und Sean mir auch ein Lächeln ins Gesicht. Die Beziehung der beiden, sofern man überhaupt davon sprechen kann, entwickelt sich sehr langsam, da es ihr nicht gestattet ist jemanden zu lieben, den Amarra im fernen Bangalore nicht kennt und liebt. Klar passt diese total ins Schema Jugendbuch, aber gestört hat mich das nicht wirklich.

Die „echte“ Amarra ist alles andere als begeistert von ihrem Echo und beschimpft sie sogar als „Dieb“. Die Autorin gibt auch Einblicke in die Gedanken von Amarras Eltern und Geschwistern, ihren Freunden, den Meistern und Vormunden. Dadurch ergibt sich ein Gesamtbild das mir gut gefallen hat und auch dabei geholfen hat die Situation von Amarra zu verstehen.

Allerdings hätte ich gerne noch mehr Hintergrundinformationen gehabt, zum Beispiel dazu wie Echos entstehen oder wie andere Echos versuchen ihr Leben zu gestalten. Dadurch wird auch die Chance verschenkt noch genauer in die Thematik einzusteigen und dem Leser mehr als nur moralische Bedenken beim Lesen zu entlocken. Da das Buch aber ein Jugendbuch ist, habe ich auch nicht erwartet, dass die Autorin noch näher darauf eingeht.

Das Ende konnte mich grundsätzlich überzeugen, da es eher offen gehalten ist und ich dadurch noch über das Buch nachdenken musste. Allerdings waren auch hier wieder ein paar Fragen ungeklärt die ich als Leser nicht beantworten kann und bei denen ich gerne einen Schlussstrich gehabt hätte.

FAZIT

Die Idee mit den Echos konnte die Autorin bis auf kleinere Logikfehler spannend umsetzen. Ich habe diese Dystopie wirklich gerne gelesen, auch wenn man auf Grundlage des Buches keine Diskussion über ethische Probleme führen kann. Der Roman richtet sich aber auch an Jugendliche und ist daher auch auf diese Zielgruppe zugeschnitten, inklusive kleiner, aber schöner Liebesgeschichte. Gegner von offenen Enden sollten vielleicht vorsichtiger an das Buch gehen. Für die Zielgruppe vergebe ich:

4/5 Punkten

Montag, 24. März 2014

Rezension...Zeitrausch (01) - Spiel der Vergangenheit von Kim Kestner

Die Autorin:

Kim Kestner, geboren 1975 in Gifhorn, studierte Visuelle Kommunikation und gründete später eine Marketingagentur. Für ihre ungewöhnlichen Projekte wurde sie mit einem bundesweit ausgeschriebenen Wirtschaftspreis ausgezeichnet. Nach der Geburt ihrer Zwillinge gab sie die Agentur auf, um sich von da an ganz ihrer Familie und fantastischen Geschichten zu verschreiben. Ihr erste Roman "Im Bann der Drudel" erschien Ende 2013 im Aeternica-Verlag. Ihr zweites Buch, ein Zeitreiseroman, wird am 06.03.2014 durch den Carlsen-Verlag veröffentlicht werden.

 
 
Inhalt:                   


Es sollte ein gewöhnlicher Sommerferientag werden. Ausschlafen, frühstücken, vom kleinen Bruder genervt werden, die Sonne genießen. Doch dann muss die siebzehnjährige Alison feststellen, dass ihr Bruder verschwunden ist. Schlimmer noch, es hat ihn nie gegeben - zumindest nicht in dieser Realität. Und damit beginnt das Spiel: Im Rausch durch die Zeiten, vor Millionen von Zuschauern und einer unerbittlichen Jury bekommt Alison die Aufgabe, die Vergangenheit so korrigieren, dass sie wieder in ihre ursprüngliche Gegenwart zurückkehren kann. Eine Aufgabe, die Alison durch sämtliche Jahrhunderte führt, vor unmögliche Herausforderungen stellt und viel schwieriger ist, als sie es sich jemals vorgestellt hat. Gerade mit dem geheimnisvollen Kay an ihrer Seite, der sie viel besser kennt, als es eigentlich möglich sein sollte … Dies ist der erste Band der Zeitrausch-Trilogie.

Daten im Überblick:

Ebook:
Autor: Kim Kestner
Originaltitel: /
Erschienen: 2014
Verlag: Carlsen
Seiten: 287
Preis: 3,99€










Reihe:

1. Spiel der Vergangenheit
2. ? (erscheint am 05. Juni)
3. ?

Eigene Meinung:

Alison führte bisher ein ganz normales Leben – ein nerviger Bruder, Eltern, ein Häuschen im Wald. Doch als die 17-Jährige an diesem Morgen aufwacht ist ihr kleiner Bruder verschwunden und niemand kann sich an ihn erinnern. Um ihn zu retten muss sie an einer Show teilnehmen. Erst allmählich beginnt sie zu begreifen worauf sie sich eingelassen hat. – Ihre Realität, ihr Leben, ihre Eltern, ihre beste Freundin sind plötzlich mehr als 400 Jahre entfernt. Denn Alison befindet sich im Jahr 2417. Um in ihre Wirklichkeit zurückzugelangen muss sie an gefährlichen Challenges teilnehmen die sie durch die Jahrhunderte katapultieren und ihr Leben kosten können. Ihr Begleiter ist Kay, der ihr helfen soll sich durch Raum und Zeit zu bewegen. Aber Alison ahnt das er nicht nur ihr Scout ist: Welches Geheimnis verbirgt Kay?

Die Mischung aus Dystopie und Zeitreise hat mir von Anfang an sehr gut gefallen, selbst als einige Elemente etwas an die „Panem“ – Trilogie erinnerten. Durch die ungewöhnliche Kombination mit Zeitreisen schafft Kim Kestner es aber eine Nische zu füllen, denn zumindest ich habe so ein Jugendbuch noch nie zuvor gelesen.

Gespannt machte ich mich also an das Buch und wurde mitten in die Geschichte geworfen. Dadurch wird man als Leser (wie auch Alison) leicht überrumpelt, da das Buch in der Ich-Perspektive geschrieben ist. Durch den flüssigen Schreibstil habe ich aber sehr schnell in die Geschichte gefunden.

Das Konzept der Show in der Alison antritt ist ethisch äußerst fragwürdig, doch für stimmige Quoten greifen die Macher der Sendung zu allen Mitteln. Alison, die das Konzept der Sendung noch gar nicht versteht muss eine Entscheidung treffen: Will sie ihren Bruder zurück oder nicht? Alison kann eine Realität ohne ihren Bruder nicht akzeptieren und willigt daher ein bei der Show mitzumachen. Etwas mehr Informationen über „Top the Realities“ hätte ich schön gefunden, auch wenn die Geschichte auch ohne diese nachvollziehbar ist.

Die Challenges in denen Alison nun mit ihrem Scout Kay in die Vergangenheit geschickt wird sind stets temporeich beschrieben und lassen das Buch daher zu einem kompletten Page-Turner werden.
Der anfangs mysteriöse Kay ist ebenfalls Sympathieträger, selbst wenn er oft sehr bestimmt reagiert und daher ruppig erscheint. Und zumindest in meiner Vorstellung ist Kay zum heißen Zeitreisenden avanciert!

Einzig mit der Zeitreisetheorie hatte ich leichte Probleme, allerdings konnte ich mir ab der Hälfte des Buches schon mehr darunter vorstellen. Schließlich steckt Alison in derselben Situation wie der Leser und muss erst alles über Zeitreisen und die zahllosen parallel existierenden Realitäten lernen.

Das Ende hat mich sehr überrascht und gezeigt wie gut Kim Kestner die Geschichte konstruiert hat, da hier einige offene Fragen beantwortet wurden. Zum Glück ist es daher nicht unbedingt ein offenes Ende – den im Juni erscheinenden 2. Band kann ich aber trotzdem kaum erwarten, da der Abschluss meine Fantasie sehr angeregt hat!

FAZIT

Trotz des etwas schnellen Starts konnte mich die Geschichte völlig begeistern. Spannung, Romantik, Geheimnisse und die Mischung aus Dystopie und Zeitreise haben mir wahnsinnig gut gefallen. Um für den 2. Band noch Luft nach oben zu lassen vergebe ich „nur“ 4 Punkte und freue mich nach dem aufregenden Ende sehr auf die Fortsetzung!
 
4/5 Punkten
 
Ich danke Kim Kestner sehr für die tolle Leserunde und dem Carlsen-Verlag für die Bereitstellung dieses Leseexemplars!
 
 

Mittwoch, 21. August 2013

Rezension...Skinned (01) von Robin Wasserman

Die Autorin:

Robin Wassermans Passion Geschichten zu erfinden, liegt in ihrer Kindheit begründet: Als Einzelkind blieb ihr nicht viel anderes übrig als sich selbst Geschichten zu erzählen, um den Alltag spannender zu gestalten. Und diese Liebe zu Geschichten erhielt sie sich über die Schulzeit. Nach ihrem Studium arbeitete sie als Kinderbuchlektorin, bis sie das Schreiben zum Beruf machte.
Heute lebt sie in ihrer Lieblingsstadt New York und schreibt Bücher für junge Erwachsene.
(Quelle: script5.de)

Inhalt:

Lia Kahn ist tot. Ich bin Lia Kahn. Deshalb – denn das ist ja wohl ein logisches Problem, das sogar ein minderbemitteltes Kind lösen könnte – bin ich tot. Da ist nur eine Sache: Ich bin es nicht.

Lia Kahn ist reich, schön und beliebt – bis ein Unfall sie beinahe tötet. Im Krankenhaus wacht sie in einem perfekten, künstlichen Körper auf. Lia wird nie wieder Schmerz empfinden, sie wird nicht altern und nicht sterben. Doch der Preis dafür ist hoch: Ihre Freunde misstrauen ihr, ihr Freund betrügt sie und alles, was ihr wichtig war, wandelt sich in einen Albtraum.
Hin- und hergerissen zwischen dem Leben, das sie einmal kannte, und einer neuen, aufregenden Existenz, lernt Lia bald die bitterste Lektion: Niemand kann ihr die Entscheidung abnehmen, die sie treffen muss, um ihre Liebsten zu schützen.
(Quelle: script5.de)

Die Reihe:

1. Skinned
2. Crashed
3. Wired



Daten im Überblick:

Gebundene Ausgabe:
Autor: Robin Wasserman
Originaltitel: Skinned
Erschienen: 2008
Verlag: script5
Seiten: 376
Preis: 16,90€








Eigene Meinung:

Lia ist beliebt und gibt in ihrer Schule die Trends an – bis ein Autounfall ihr Leben zerstört. Trotz schwerster Verbrennungen und innerer Verletzungen stirbt sie nicht, doch kann man ihre Existenz noch Leben nennen? Sie ist ein „Skinner“, ein MechHead, eine mechanische Hülle voller Emotionen, die sich genauso fremd und unreal anfühlen wie ihre Freunde. Niemand will sie, nicht einmal ihre Familie. Doch egal wie sehr sie sterben will, sie kann nicht, denn ein Ding mit Festplatte kann nicht fühlen, nicht vergessen und nicht leben…

„Gott erschuf den Menschen. Wer erschuf dich?“ (S.95)

Dies ist die erste Dystopie die für mich nachvollziehbar im Sinne von realitätsnah ist:
In Lias Welt hat ein Atomkrieg vor 200 Jahren jegliches natürliches Leben unmöglich gemacht. Die Grashalme sind präpariert und einen Sternenhimmel hat Lia noch nie gesehen. Das Leben das wir heute führen, klingt für sie so abstrus wie das Ihre für mich. Während sie sich fragt warum es echte Geschäfte mit Leuchtreklamen gab, kann ich selbst fahrende Autos nicht begreifen.

In einem solchen Auto ist Lia verunglückt und muss nach dem herbeigesehnten, aber schmerzhaften Erwachsen feststellen was sie ist. Von da an hat sich ihr Leben komplett geändert: Skinner sind etwas Neuartiges, wogegen sich selbst diese modernen Menschen sträuben. Ihr Körper sieht so real wie möglich aus, doch die Haut wird nie Kratzer bekommen, die inneren Organe sind Drähten gewichen und beim Laufen wird sie nie wieder spüren wie es ist außer Atem zu sein.

Gefangen in einem Albtraum wurde auch ich als Leser sehr schnell in die Geschichte gezogen und konnte mit Lia sympathisieren. Sie wirkt sehr depressiv, was angesichts ihrer schwierigen Lage aber auch sehr verständlich ist. Ihre Panik spürte ich durch die Seiten. Doch während ihre Panik hauptsächlich Ihrer ungewollten Emotionslosigkeit geschuldet ist, überkam mich vor allem Beklemmung in der Frage, ob so eine Welt möglich ist.

Ein wenig erinnert mich die Problematik in dem Buch an das bereits heute ausgetestete Klonen und die immer weiter voranschreitende Technik. Das ist auch der Hauptgrund warum mich der 1. Teil der Trilogie so mitnehmen konnte: Es wirkt erschreckend real. Das Buch schildert keine Invasion von Zombies, gewaltige Explosionen, böse Macht ergreifende Herrscher oder gefährliche Spiele, sondern nur die bloße Gefahr durch Technik.

Das Buch war schnell ausgelesen, da die Autorin es schafft allein durch Lias Gefühlswelt  und die Beschreibung der zukünftigen Welt Spannung auszulösen. Trotzdem ist es kein ruhiges Buch, sondern enthält auch einige Szenen, die das Buch stellenweise zum Pageturner werden lassen.

FAZIT

Eine realitätsnahe und daher nachdenklich machende Dystopie, in der „fleischgewordene Technik“ Lias Leben zerstört. Spannend, emotional und bedrückend muss schnell der 2. Teil dieses Pageturners her!

5/5 Punkten  

Freitag, 16. November 2012

The Host / Seelen von S. Meyer: Trailer!

Hallo :)

Diese Woche ist der Trailer zu "The Host" oder auf Deutsch "Seelen" von Stephenie Meyer erschienen.

Darum geht`s:
Planet Erde, irgendwann in der Zukunft. Fast die gesamte Menschheit ist von sogenannten Seelen besetzt. Diese nisten sich in die menschlichen Körper ein und übernehmen sie vollständig - nur wenige Menschen leisten noch Widerstand und überleben in den Bergen, Wüsten und Wäldern.
Eine von ihnen ist Melanie. Als sie schließlich doch gefasst wird, wehrt sie sich mit aller Kraft dagegen, aus ihrem Körper verdrängt zu werden und teilt ihn fortan notgedrungen mit der Seele Wanda. Verzweifelt kämpft sie darum, ihren Geliebten Jared wiederzufinden, der sich mit anderen Rebellen in der Wüste versteckt hält und im Bann von Melanies leidenschaftlichen Gefühlen und Erinnerungen sehnt sich auch Wanda mehr und mehr nach Jared, den sie nie getroffen hat. Bis sie sich in Ian verliebt.

Der ungewöhnliche Kampf zweier Frauen, die sich einen Körper teilen müssen, eine hinreißende Liebesgeschichte und die wohl erste Dreiecksgeschichte mit nur zwei Körpern.
 
Meine Rezension zum Buch: hier!
  
Mich konnte er noch nicht vollständig überzeugen, da die Romanidee sicherlich schwierig zu verfilmen ist.
Auch mit den Schauspielern und denen im Kopf erschaffen Bildern der Charakteren ist das ja so eine Sache. An das Aussehen von Melanie konnte ich mich schon gewöhnen, spannend wird es noch bei Ian. Das was ich bisher gesehen habe, konnte mich nicht ganz überzeugen.

Offizieller Trailer # 2: Englisch

 
Offizieller Teaser Trailer # 1: Englisch
 

 
"The Host" oder "Seelen" kommt im Frühjahr 2013 in die Kinos!
 
 
Eure Anni
 

Mittwoch, 14. November 2012

Kurzrezension...Die Tribute von Panem: Flammender Zorn von Suzanne Collins


Diese Rezension enthält Spoiler! Bitte nur lesen, wer Band 2 vollständig gelesen hat!

Inhalt:

Möge das Gute siegen! Möge die Liebe siegen! Das grandiose Finale! Katniss gegen das Kapitol! Schwer verletzt wurde Katniss von den Rebellen befreit und in Distrikt 13 gebracht. Doch ihre einzige Sorge gilt Peeta, der dem Kapitol in die Hände gefallen ist. Die Regierung setzt alle daran, seinen Willen zu brechen, um ihn als Waffe gegen die Rebellen einsetzen zu können. Gale hingegen kämpft weiterhin an der Seite der Aufständischen, und das, zu Katniss' Schrecken, ohne Rücksicht auf Verluste. Als sie merkt, dass auch die Rebellen versuchen, sie für ihre Ziele zu missbrauchen, wird ihr klar, dass sie alle nur Figuren in einem perfiden Spiel sind. Es scheint ihr fast unmöglich, die zu schützen, die sie liebt.

Daten im Überblick:
Autor: Suzanne Collins
Verlag: Friedrich Oetinger
Seiten: 430
Erschienen: 2011
Preis: 18,95
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Eigene Meinung:
 
Charaktere
 
Gegenüber Band 2 haben die Charaktere hier eine wirkliche Entwicklung durchlebt, mit der ich diese Trilogie auch guten Gewissens beenden kann. Alles zwar überraschend, aber durchaus logisch. Ab und zu hat mir zwischen Katniss, Peeta und Gale die Kommunikation gefehlt bzw. hat mich enttäuscht. Aber spätestens am Ende des Buches war auch klar, warum das so erzählt wurde.
à Logische und Überraschende Entwicklungen!
 
Spannung
 
… gab es, welche Seite ich auch umblätterte. Schauplatz ist nicht mehr die Arena, sondern hauptsächlich Distrikt 13. Trotzdem habe ich mich auch dort sehr wohl gefühlt, nachdem ich mich eingelesen hatte. Dadurch kommt auch neuer Schwung in die Geschichte. Für mich der spannendste Teil der Reihe! Schließlich passiert so viel, dass ich während des Lesens überlegt habe, ob nicht doch noch jemand wichtiges stirbt.
à Spannendster aller Teile! Wird jemand sterben?
 
Romantik
 
Auf dem Gebiet sei natürlich nicht zu viel verraten. Allerdings bin ich froh, dass Suzanne Collins uns ein Liebes-Dreieck erspart, ganz nach dem Motto „Heute Gale, Morgen Peeta.“ Für wen sich Katniss auch entscheidet: Die Wahl ist ganz bestimmt nicht überstürzt und passt voll und ganz nach Panem und zu den Charakteren.
à Bleibt gewohnt leise und gerade deshalb so wunderbar wärmend!
 
Fazit & Ende
  
Das Ende hat mich in Tränen ausbrechen lassen, weil die Geschichte für mich plötzlich viel Bedeutung erhalten hat. Ich habe es bestimmt 5 Mal gelesen und davon geträumt, bevor es von meinem Nachttisch in mein Regal gewandert ist.
Für mich eine der besten Dystopien. Dieser Eindruck wurde sicherlich auch dadurch gestärkt, dass der dritte Teil für mich der Beste war.
à Mit Tränen und Zittern ging die Dystopie für mich zu Ende! Unbedingt lesen!
 
5/5 beeindruckte Punkte
 
 

Sonntag, 26. August 2012

Kurzrezension...Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe von Suzanne Collins

Inhalt:

Seitdem Katniss und Peeta sich geweigert haben, einander in der Arena zu töten, werden sie vom Kapitol als Liebespaar durch das ganze Land geschickt. Doch da ist auch noch Gale, der Jugendfreund von Katniss. Und mit einem Mal weiß sie nicht mehr, was sie wirklich fühlt oder fühlen darf. Als immer mehr Menschen in ihr und Peeta ein Symbol des Widerstands sehen, geraten sie alle in große Gefahr. Und Katniss muss sich entscheiden zwischen Peeta und Gale, zwischen Freiheit und Sicherheit, zwischen Leben und Tod ...


Daten im Überblick:

Gebundene Ausgabe:

Autor: Suzanne Collins
Verlag: Friedrich Oetinger
Seiten: 431
Erschienen: 2010
Preis: 17,95 €










Eigene Meinung:

Diese Rezension enthält möglicherweise SPOILER!

Spannung

 Suzanne Collins hat es wieder geschafft mich komplett zu überraschen, obwohl durch den Klappentext schon relativ viel von der Handlung verraten wird. Ab und zu hatte ich das Gefühl das der 1. Band etwas spannender war. Doch das Ende hat mich wieder völlig geschockt. Wahnsinn wie viel in einem Buch passieren kann!
à Entfaltung der Geschichte erst ab der Hälfte


Romantik

 Für Romantiker Herzen ist das Buch auf jeden Fall etwas. Denn noch immer weiß Katniss nicht in wen und ob sie überhaupt verliebt ist. Auf richtig romantische Szenen muss man aber bei so viel Spannung verzichten. Doch so ein leises Kribbeln, finde ich persönlich ja immer besser als wenn die Liebe allzu stürmisch wird.
à Streichholz statt Lagerfeuer

Ende / Fazit & Bewertung

Wie oben schon erwähnt war das Ende für mich ein Schock. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen, war wie hypnotisiert, obwohl die Buchstaben bereits vor meinen Augen verschwammen. Selbst einige Tage danach musste ich immer noch an das Ende denken. Ich bin definitiv auf den Abschluss dieser Trilogie gespannt!
à Mich konnte auch dieser Teil komplett überzeugen!

5/5 Punkten

Donnerstag, 23. August 2012

Rezension...Dark Queen - Schwarze Seele, Schneeweißes Herz von Kimberly Derting

Die Autorin:

Mit ein paar wenigen Abstechern nach Phoenix, Boise und San Jose ist Kimberly Derting gemeinsam mit ihrem Bruder bei ihrer alleinerziehenden Mutter in der Nähe von Seattle geboren und aufgewachsen. Bereits in ihrer Kindheit entdeckte sie die Liebe zur Literatur und begann, eigene kleine Geschichten zu verfassen. Während der Schulzeit belegte Kimberly Derting Kurse in Journalistik, um ihre Schreibkünste zu verbessern. Heute lebt sie mit Mann und Kindern in Pacific Northwest.
(lovelybooks.de)

Inhalt:

In dem von Aufständen erschütterten Königreich Ludania bestimmt die Zugehörigkeit zu einer Klasse, welche Sprache du sprichst oder verstehst. Wenn du vergisst, wo dein Platz ist, kennen die Gesetze der Königin keine Gnade. Allein auf den Blickkontakt mit gesellschaftlich Höhergestellten steht der Tod. Die siebzehnjährige Charlaina kurz Charlie versteht alle Sprachen, jeden Dialekt. Eine gefährliche Fähigkeit, die sie schon ihr ganzes Leben lang verstecken muss. Nur in den illegalen Clubs im Untergrund der Stadt kann sie das für kurze Zeit vergessen. Dort trifft sie den geheimnisvollen Max, der eine Sprache spricht, die Charlie noch nie gehört hat, und der beinahe ihr Geheimnis entdeckt. Und als die Rebellen die Stadt schließlich überrennen, ist er es, der erkennt, dass Charlie der Schlüssel für ihren Sieg sein könnte. Doch für wen wird Max sich entscheiden?

Die Reihe:
1. Dark Queen
2. ?


Daten im Überblick:

Gebundene Ausgabe:
Autor: Kimberly Derting
Originaltitel: The Pledge
ISBN: 3863960173
Erschienen: März 2012
Verlag: Egmont INK
Seiten: 362
Preis: 17,99 € (amazon)








Eigene Meinung:


Charlie lebt in einer Welt, in der Sprachen die Klasse definieren, in der man gefangen ist. Einen Menschen mit höheren Rang anzusehen, wenn er seine Sprache spricht, kann tödlich sein. Denn die Königin Sabara von Ludania ist zwar alt, aber grausam. Ihre Gesetze sind streng, gerade in Zeiten wie jetzt, Zeiten der Rebellion. Die Aufstände haben die Hauptstadt Ludanias noch nicht erreicht. Noch sind Charlies Freunde und ihre Familie sicher. Aber Charlie schwebt immer in Gefahr etwas Unbedachtes zu tun: Sie versteht alle Sprachen. Eine Gabe, die sie nicht besitzen sollte. Die ihren Tod bedeuten könnte…

Kimberly Derting hat es geschafft, mich in das Königreich Ludania zu versetzen. Dabei wurde das Klassensystem greifbar und auch die Bedeutung der verschiedenen Sprachen deutlich. Wie bei bisher jeder von mir gelesenen Dystopie, hat mich die Situation der Leute betroffen gemacht. Das Buch führt dazu, die Macht der Sprachen ins eigene Bewusstsein zu rufen. Denn natürlich ist man anderen Menschen unterlegen, kann nicht verbal kommunizieren, wenn man die Sprache nicht versteht.

Besonders anziehend fand ich auch die Vorstellung einer Monarchie, die ich bisher in keiner anderen Dystopie vorgefunden habe. Schön war dementsprechend auch, dass die Königign eine zentrale Rolle im Buch spielt.
Doch nicht nur die Königin, sondern auch alle anderen Personen haben Geheimnisse vor Charlie, einer überaus sympathischen jugendlichen Protagonistin. Die Aufstände, die mittlerweile die Hauptstadt bedrohen, und die Charaktere habend as Buch total spannend werden lassen. Die letzten 200 Seiten habe ich deshalb an einem Tag verschlungen.

Wer neben Spannung auch Romantik sucht, ist mit „Dark Queen“ komplett richtig beraten. Wer Charlies Verehrer ist, wird relativ früh im Buch klar. Doch ob sie ihm wirklich vertrauen kann, sie auch zusammen finden oder Charlies Gabe sie trennen wird beschäftigte mich bis zum Schluss. Und ja mitschmachten ist erwünscht!

Der Epilog verspricht eine ebenso spannende und romantische Fortsetzung. – Ich freue mich bereits darauf!
Übrigens solltet ihr auch die Danksagung nicht auslassen: Im 1. Absatz befindet sich eine kleine Geschichte zur Motivation für dieses Buch. So bekommt „Dark Queen“ sogar einen leicht ernsten Hintergrund!

FAZIT

Romantik + Spannung + Düsteres Königreich = „Dark Queen“. Die Idee und die Umsetzung finde ich einfach toll! Gerade wer nicht der größte Dystopie – Fan ist kann hier aufregende Stunden erleben. Aber auch begeisterte Leser von Dystopien wie ich kommen auf ihre Kosten!


4 / 5 Punkten

Samstag, 23. Juni 2012

Rezension...Seelen von Stephenie Meyer

Die Autorin:

Stephenie Meyer wurde als zweites von fünf Kindern am 24. Dezember 1973 in Connecticut geboren. Seit ihrem dritten Lebensjahr lebt sie in Phoenix, Arizona. Dort wohnt sie zusammen mit ihrem Ehemann und ihren drei Kindern. Berühmt wurde sie durch ihren Debütroman "Biss zum Morgengrauen" (2005) und die nachfolgenden Bände. Die Reihe wurde mit Robert Patterson und Kristen Stewart verfilmt.

Inhalt:

Planet Erde, irgendwann in der Zukunft. Fast die gesamte Menschheit ist von sogenannten Seelen besetzt. Diese nisten sich in die menschlichen Körper ein und übernehmen sie vollständig - nur wenige Menschen leisten noch Widerstand und überleben in den Bergen, Wüsten und Wäldern.
Eine von ihnen ist Melanie. Als sie schließlich doch gefasst wird, wehrt sie sich mit aller Kraft dagegen, aus ihrem Körper verdrängt zu werden und teilt ihn fortan notgedrungen mit der Seele Wanda. Verzweifelt kämpft sie darum, ihren Geliebten Jared wiederzufinden, der sich mit anderen Rebellen in der Wüste versteckt hält und im Bann von Melanies leidenschaftlichen Gefühlen und Erinnerungen sehnt sich auch Wanda mehr und mehr nach Jared, den sie nie getroffen hat. Bis sie sich in Ian verliebt.

Der ungewöhnliche Kampf zweier Frauen, die sich einen Körper teilen müssen, eine hinreißende Liebesgeschichte und die wohl erste Dreiecksgeschichte mit nur zwei Körpern.
   



Daten im Überblick:

Hardcover:
Autor: Stephenie Meyer
Originaltitel: The Host
ISBN: 3551581908
Erschienen: 2008
Verlag: Carlsen Verlag
Preis: 24,90 € (inzwischen als Taschenbuch erhältlich)



Eigene Meinung:

Melanie Strider hat keinen Körper mehr, aber sie lebt noch, leistet Widerstand um nicht auch noch ihre Sprache zu verlieren. Denn sie existiert nur noch im Hinterkopf von Wanderer, einer Seele die ihr 9. Leben gerade in Melanies Körper begonnen hat. Die Welt wie wir sie kennen existiert nicht mehr. Die Seelen, wie Wanderer, haben die Menschen unterworfen, sie nahezu ausgerottet. Nur einige wenige leisten noch, tief in den Wäldern versteckt, Widerstand. Immer auf der Suche nach Essbarem: Angst und Schrecken gehen um, davor selbst zu sterben. Trauer um ihre Familien und Freude bestimmen das unwürdige Dasein. Aber es ist besser so, denn Menschen sind brutal und sind es deshalb nicht wert zu leben. Wanderer begreift schnell, dass Melanies Präsenz sie beeinflusst – und damit ihr Leben, ihre Seele in Gefahr bringt.

Auch beim ersten Lesen war ich sehr angetan von den Charakteren. Sie alle sind mir wieder ans Herz gewachsen. Gerade das macht das Buch auch so emotional und mitreißend. Es ist ein langer Weg den man mit Melanie, Wanderer und den anderen zurücklegt.
Man ist als Leser in einer sehr verzwickten Situation. Denn sowohl Melanie, deren früheres Leben man nur aus Rückblicken kennt, als auch Wanderer wünscht man ein eigenständiges Leben. Zu sehen wohin dieser Konflikt die beiden Protagonisten führt ist noch immer spannend. Dabei habe ich gerade bei diesem Buch das Gefühl, mit den beiden einen riesigen Weg zurückgelegt zu haben. Der Schluss war deshalb so schön, weil inzwischen so viel passiert ist, dass der Anfang des Buches wie ein anderes Leben (bzw. Buch) erscheint.

Es ist alles andere als eine kitschige Liebesgeschichte, denn obwohl Romantik in ihrer schönsten aber auch schwächsten Form erzählt wird, hält die Realität mit allen Vorurteilen gegenüber Menschen und Seelen schnell Einzug. Ohne ein bisschen seichter Romantik wäre die Dystopie auch sehr düster: So hat Stephenie Meyer aber eine Dystopie verfasst, die zwar brutal, aber nicht ohne Hoffnungsschimmer für die Charaktere ist.

Wie auch beim ersten Mal Lesen, waren die 860 Seiten binnen zwei, drei Tagen weg gelesen. Viele Kapitel enden mit Cliffhangern, man ist einfach gezwungen weiter zu lesen.
Weiß man auf den ersten Seiten die Handlung noch nicht richtig einzuordnen klärt sich dies schnell. Für mich gewinnt die Handlung mit zunehmender Seitenzahl an Spannung und Intensität.

Die Idee für diese Dystopie finde ich fantasievoll und noch besser umgesetzt als die Biss-Reihe. Stephenie Meyer hat es geschafft die Welt von Melanie und Wanderer genau zu erklären und so zum Leben zu erwecken. Wie bei allen Dystopien ist die Vorstellung von einer solchen Welt recht bedrückend. Allerdings gibt es auch einige „tolle“ Erfindungen der Seelen, die sicherlich nützlich wären.

Das Cover des Buches ist zumindest bei der Hardcover Ausgabe wunderschön. Wer sich fragt wie der silberne Schimmer in den Pupillen der „Seelen“ aussieht, braucht nur auf das Cover zu schauen. Ob das bei der Taschenbuchausgabe auch so zu erkennen ist, weiß ich nicht genau.

FAZIT

Wahrscheinlich könnte ich über dieses Buch noch mehr sagen – Es ist ein Buch was ich nie mehr hergeben möchte, weil es eine Welt ist, in der ich mehr sehr wohl fühle. Wanderer und Melanie sind beides beeindruckende Persönlichkeiten, die eine lange Reise (so hat man das Gefühl) zurückgelegt haben. Wer Dystopien liebt, die düster, brutal sind aber sich nicht in eine komplette Horrorvision versteifen sollte unbedingt zu diesem Buch greifen. Es ist leichte Romantik im Spiel, die für mich viel mehr Reiz hat als eine kitschige Liebesgeschichte mit vorhersehbarem Ausgang, hat. Das war bei diesem Buch überhaupt nicht der Fall. Wer jetzt die ganze Rezension gelesen hat, der kann ahnen, dass es eines meiner zwei Lieblingsbücher ist. Dementsprechend kann ich euch „Seelen“ von Stephenie Meyer nur ans Herz legen.

5/5 Punkte

Film-Info:

"Seelen" wird seit Ende Februar 2012 gedreht und soll vorraussichtlich am 29. März 2013 in die amerikanischen Kinos kommen. Bis der Film in Deutschland erscheint dauert es aber auch noch eine ganze Weile. Ein (Englisch sprachiger) Teaser ist trotzdem schon veröffentlicht worden. Ist für mich aber eigentlich mehr ein gut gemachter Buchtrailer.



Freitag, 1. Juni 2012

Rezension...Starters von Lissa Price

Da ihr bei der Umfrage die volle Rezension gefordert habt bekommt ihr die natürlich hiermit auch!

Die Autorin:

Lissa Price lebt heute, nach mehrern Aufenthalten in Japan und Indien, mit ihrem Mann in Kalifornien. Von Beruf ist sie Drehbuchautorin. Ihr Erstlingswerk "Starters" ist eines der höchstgehandelten Debüts der letzten Jahre. Der Roman erscheint weltweit im April 2012.

Inhalt:

Die Body Bank, ein mysteriöses wissenschaftliches Institut, bietet Callie eine einzigartige Möglichkeit, an Geld zu kommen: Sie lässt ihr Bewusstsein ausschalten, während eine reiche Mieterin die Kontrolle über ihren Körper übernimmt. Aber Callie erwacht früher als geplant, in einem fremden Leben. Sie bewohnt plötzlich eine teure Villa, verfügt über Luxus im Überfluss und verliebt sich in den jungen Blake. Doch bald findet sie heraus, dass ihr Körper nur zu einem Zweck gemietet wurde - um einen furchtbaren Plan zu verwirklichen, den Callie um jeden Preis verhindern muss ...

Dilogie:
1. Starters
2. Enders (bereits erschienen)



Daten imÜberblick:

Hardcover:
Autorin: Lissa Price
Originaltitel: Starters
ISBN: 3492702635
Seiten: 400
Verlag: IVI
Erschienen: März 2012
Preis: 15,99 €


Eigene Meinung:

Callie und ihr Bruder haben wie fast alle Jugendlichen und Kinder ihre Eltern durch die Sporenkriege verloren. Sie müssen sich nun alleine durch diese fremde Welt schlagen, in der die Ender alles daran setzen sie in Heime zu stecken. Um aus diesem gefährlichen Leben zu entkommen benötigen sie Geld – die einzige Möglichkeit ist die Body Bank. Dann jedoch  gerät Callie bei einem Einsatz in Gefahr!

Ich hatte anfangs Probleme in die Dystopie hineinzufinden, weil ich schon lange nichts mehr aus diesem Genre gelesen habe. Schnell jedoch habe ich mich in die Welt von Callie eingefunden. Sie und ihr kleiner Bruder sowie die anfänglich geheimnisvolle Beziehung zu Michael haben für ein schnelles Eintauchen in die Geschichte gesorgt. Callie wurde mir in der Mitte des Buches kurzzeitig unsympathischer, da eine Handlung von ihr ein ziemlich ungutes Gefühl bei mir hinterlassen hat. (SPOILER Mir ist klar, dass sie Blake küsst, weil sie ihn wirklich mag und Michael nicht Bescheid geben kann. Wenngleich Michael sich zwischenzeitlich auch anders umgesehen hat. Liegt wahrscheinlich daran, weil ich Michael so gerne mochte. SPOILER).

Die Welt in der Callie lebt, ist von der Autorin recht gut beschrieben worden. Allerdings hätte ich mir das ein oder andere Mal noch mehr Hintergrundinformation gewünscht, wie es zu diesem Krieg kommen konnte und wie der Sporenkrieg ablief. Leider glaube ich nicht, dass im zweiten Band, den ich definitiv verfolgen werde, noch ausführlichere Informationen enthalten sein werden. Die gelieferten Informationen jedoch sind interessant und schlüssig erklärt. Besonders betrifft dies auch die Body Bank unter der ich mir zuerst nur wenig vorstellen konnte.

Die Idee ist spannend gestaltet und bietet oft Schockelemente. Der Gedanke, dass es nur noch Starters und Enders gibt, ist ziemlich erschreckend und konfrontiert mit der heutigen Welt. Was, wenn so eine Welt in Zukunft existiert? Die Gefühle der Starters und ihre Beweggründe sich in der Body Bank anzumelden, hinterlassen ein sehr mulmiges Gefühl. Aufgrund der „Aufteilung“ in dieser Welt könnte man Schwarz-Weiß-Malerei erwarten: Die reichen und bösen Enders und die armen und (meist) lieben Starters. In solche Klischees verfällt diese Dystopie zum Glück nicht.

Bis auf die letzten 20 Seiten konnte ich mir nicht denken um was es im zweiten Band gehen wird. Jetzt hoffe ich auf eine erneut spannende Darbietung der Autorin, da das Ende ja schon ziemlich viel Stoff zum Schreiben und Lesen bietet.

FAZIT

Rundum spannender Lesestoff, für den ich mir nur mehr Hintergrundinformationen gewünscht hätte.

4/5 Punkte