Samstag, 27. April 2013

Einsamer Neuzugang

Nachdem ihr jetzt nicht mehr so viel von mir gehört habt, melde ich mich zurück. Denn so ganz konnte ich Büchern in der kleinen Bloggerpause nicht widerstehen (auch wenn ich praktisch nichts gelesen habe.)

Dieses Buch wollte ich schon seit erscheinen lesen, vor allem als die Rezensionen dann dazu so super waren. Ehrlich gesagt hätte ich mir das Buch aber auch gekauft, hätte es nicht so toll abgeschnitten. Nach dem 1. Band MUSSTE das einfach sein!





Gelesen habe ich in der Zeit wie gesagt: Nichts bis auf 200 Seiten. Zuerst hatte ich Klausurstress, dann wurde ich letzte Woche krank und hatte dann keine Lust auf Lesen und Bloggen. Heute habe ich aber wieder zum Buch gegriffen:
Die drei ???, die ich schon mit 11, 12 Jahren gerne gelesen habe, konnten mich erneut begeistern!

Bob gerät mitten in einen Banküberfall und kann für Bruchteile von Sekunden das Gesicht des Täters sehen. Während die drei ??? das erstellte Phantombild genau studieren, stattet der Bankräuber ihnen einen Besuch in der Zentrale ab. Zunächst scheint geklärt, dass es sich bei ihrem neuen Auftraggeber um den Zwillingsbruder des Verdächtigen handelt. Doch schon bald wissen Justus, Peter und Bob nicht mehr, mit welchem der Brüder sie es zu tun haben. Ein gefährliches Verwirrspiel beginnt.





Geärgert habe ich mich stattdessen über Ulrich Plenzdorfs "Die neuen Leiden des jungen W." - ein Buch für die Schule. Wer es von euch kennt kann vielleicht nachvollziehen warum ich den Hauptcharakter Edgar soo nervig fand. Hart gesagt: Ein Assi auf Dauerdroge! Und dann auch noch dieser schreckliche Film!









Der 17-jährige Edgar Wibeau nimmt einen Streit mit seinem Vorgesetzten zum Anlass, seine Lehre in einem Metall verarbeitenden Betrieb abzubrechen und geht nach Berlin. Dort richtet er sich in einer verlassenen Gartenkolonie ein und findet ein Reclamheft. Dass es sich dabei um R Goethes Roman Die Leiden des jungen Werther handelt, weiß er nicht, weil er Titelblatt und Nachwort als Toilettenpapier benutzt. Von der Lektüre beeindruckt, verwendet Edgar fortwährend Zitate aus dem Werk. Seinen Lebensunterhalt verdient er sich bei einer Malerkolonne: Nachdem deren Projekt, die Entwicklung eines Farbspritzgeräts scheitert und Edgar beinahe aus der Kolonne fliegt, baut er in seiner Laube an einem eigenen Gerät. Bei dessen Inbetriebnahme erleidet er schließlich einen tödlichen Stromschlag.







Gesehen habe ich bis auf "Die neuen Leiden des jungen W." auch noch "Beim Leben meiner Schwester". Einer der wenigen Filme bei dem ich nicht weiß ob ich Buch oder Film besser filme. Momentan tendiere ich sogar eher zum Film. Dazu wird es, wenn alles gut läuft, auch noch einen Post geben. Seid gespannt! 










Schreibt mir doch mal eure Meinung zu den drei ??? und Edgar!
Und natürlich dem Zauber durch die Zeit ;)


Eure Anni

Freitag, 12. April 2013

Der Ja-Sager...Film oder Buch?

Vor einigen Tagen habe ich den Roman "Der Ja-Sager" von Danny Wallace gelesen, in welchem er selber die Hauptrolle einnimmt. Einen Tag später habe ich dann auch den Film gesehen, was hier sehr gut möglich ist, da sich Buch und Film gravierend unterscheiden. Meine Rezension zum Buch findet ihr hier.


                                       Kurze Informationen zum Film:

Darsteller: Jim Carrey ("Bruce Allmächtig"), Zooey Deschanel ("New Girl" Fernsehserie), Bradley 
                    Cooper
Regisseur: Peyton Reed ("Trennung mit Hindernissen")
FSK: 6
Dauer: 104 Minuten
Extras: Featurettes, Musikvideos, Verpatzte Szenen
(besitze die DVD zu diesem Zeitpunkt nicht selbst, meine Quelle ist computerbild.de)
Kaufen?: DVD  (momentan 7,74 €) oder
                 Blu-ray (momentan 8,97€) bei amazon.


Kleine Einschätzung


Wer bei dem Film „Der Ja-Sager“ auch wirklich eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Danny Wallace erwartet, wird wohl enttäuscht werden. Geht ihr allerdings mit ein bisschen Vorwissen an den Film heran, wird er euch wirklich gut unterhalten können.

Man sollte sich wie gesagt darüber im Klaren sein, dass der Film sich gänzlich von der Vorlage unterscheidet. Die Namen aller Charaktere, die gesamte Handlung, das Ende, wirklich alles wurde verändert. Das Einzige was übrig bleibt ist die Grundidee: Ein Mann, der zu allem„Ja“ sagt und dazu nach einer kleinen Lebenskrise von einem Mann inspiriert wird (der Mann ist natürlich ein anderer.).
Was sich jetzt nach Kritik anhört, ist das auch zu einem bestimmten Grad. Denn viele könnten davon natürlich leicht enttäuscht werden. Allerdings geht auch das Konzept des Films sehr gut auf.

Jim Carrey ist ganz auf seinem Gebiet tätig und tut was er am Besten kann: Grimassen schneiden und unterhalten. Der Film bringt durch toll geschriebene Szenen zum Lachen, ist teilweise auch spannend und romantisch. Die fröhliche Stimmung die beim Lesen des Buches aufkommt, wird auch hier komplett eingefangen. Es ist einfach ein Film zum Spaß haben, man muss ihn eigentlich mögen. Nicht nur Jim Carrey sondern auch die anderen Schauspieler, allen voran Zooey Deschanel in der weiblichen Hauptrolle der Alison, können komplett überzeugen.


Es ist daher auch egal ob ihr zuerst Film oder Buch anseht bzw. lest. Aus beiden Versionen der Geschichte eines Yesman, sticht die Botschaft heraus: Ja-Sagen eröffnet viele Möglichkeiten!
Euch nun viel Spaß bei Film und Buch!

Dienstag, 9. April 2013

Urlaubsneuzugänge

Heute habe ich euch zwei tolle Neuzugänge zu zeigen, über die ich mich riesig freue! 

Diese süße gebundene Ausgabe von "Wasser für die Elefanten" von Sara Gruen war zu Ostern gar nicht so leicht zu finden ;) Denn das Buch ist ungewöhnlich klein. Nochmal ein ganz großes Danke an den Jemand der mir mit dem Buch eine große Freude gemacht hat :) Diesem Buch (ich wollte unbedingt kein Filmcover) bin ich wirklich schon lange hinterher gelaufen. - Warum ich es mir nie gekauft habe? - Wenn ich das  wüsste...
                                                      

Amerika 1931, die Wirtschaftskrise hat das Land fest im Griff. Da kann der junge Tierarzt Jacob Jankowski von Glück reden, als ihm ein Job beim Zirkus angeboten wird. Auch wenn es ein sehr bescheidener Zirkus ist: Nicht einmal einen Elefanten gibt es. Dafür eine wunderschöne Kunstreiterin. Doch Marlena ist verheiratet mit dem wahnsinnigen Dompteur. Irgendwann findet sich doch eine, wenn auch sehr eigensinnige Elefantendame. Keiner kann mit Rosie umgehen – bis Jacob ihr Geheimnis enthüllt. Und als sich gerade alles zum Guten zu wenden scheint, nimmt eine Tragödie ihren Lauf ...






Zu dem nächsten Buch habe ich eine schöne Rezension einer Bloggerin gelesen. Leider weiß ich ihren Namen und den Blog nicht mehr, sondern nur, dass diejenige es im Februar zu ihrem Monatshighlight erklärt hat. Ich fand die Rezension so überzeugend und das Cover so schön, dass ich mir das Buch prompt bestellt habe. Nach den Feiertagen kam es dann bei mir an!
Übrigens wurden beide Bilder zur selben Zeit aufgenommen!!



Louisiana, 1859. Anabell Arceneaux führt das behütete Dasein einer jungen Südstaatenlady, bis das Familiengut eines Tages zerstört wird und sie mit ihrem Vater nach Kalifornien auswandern muss. Zurück bleibt ihr Verlobter Lewis, der ihr nachzukommen verspricht. Doch ihr neues Leben im Land der Träumer und Goldgräber fordert seinen Tribut und hält einen schweren Schicksalsschlag für sie bereit …


Die Schrift fühlt sich beim anfassen wie Sand an! ♥






Kennt ihr eines der Bücher? Und wie findet ihr die Verfilmung von "Wasser für die Elefanten"? - Habe die nämlich noch ungesehen hier liegen. 

Eure Anni